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    Züssow

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    Nepzin

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    Thurow

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    Oldenburg

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    Ranzin

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    Radlow

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Unsere Gemeinde Züssow besteht heute aus den sechs Ortsteilen Nepzin, Oldenburg, Radlow, Ranzin, Thurow und Züssow.

Nepzin

Alte und auch viele neue Häuser mit hübschen Vorgärten entlang der neu gebauten Straße sind das Erscheinungsbild von Nepzin, unseres Nachbarortes. Nepzin liegt zwischen Karlsburg und Züssow, umgeben von Feldern und angrenzend an einen großen Wald, das Naturschutzgebiet Karlsburger-und Oldenburger Holz, in dessen Mitte die „Spinne“ liegt, eine Waldkreuzung in 5 verschiedene Richtungen, die man bei einem Waldspaziergang oder auf den Wegen des Naturlehrpfades erkunden kann. Verlaufen kann man sich nicht, denn alles ist durch Wegweiser bestens ausgeschildert.

Oldenburg

Der Ort liegt eingebettet durch Wald - 3 Himmelsrichtungen - und Buschwerk und Wiesen in einer Senke. Sehr schön ist auf dem Luftbild zu erkennen, dass das Dorf sehr grün ist und einen geschlossenen Charakter aufweist. Sehenswürdigkeiten des Dorfes sind das Fachwerkhaus und auch noch einige andere Häuser und im Oldenburger und Karlsburger Holz die Königseiche, die Spinne und der Duellstein, um nur einige zu nennen. Der Wald lädt zu Wanderungen oder zu Radtouren ein.

Radlow

Nördlich der B111 und inmitten von Ackerflächen liegt das frühere Universitätsgut Radlow. Man kann es auf ganz unterschiedlichen Wegen erreichen: Direkt von Züssow aus über den Radlower Damm; von Groß Kiesow kommend über Klein Kiesow und Strellin sowie von Dambeck aus. Radlow ist besonders in der wärmeren Jahreszeit, wenn ringsumher alles grünt und blüht und die Rapsfelder schon von ferne leuchten, ein schönes Ausflugsziel für alle, die gern mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. In diesem kleinen Ort leben ca. 40 Leute.

Ranzin

Mit Wirkung vom 1. Januar 2005 hat die Gemeinde Ranzin ihre Eigenständigkeit aufgegeben und ist seitdem Ortsteil der Gemeinde Züssow. Ranzin ist über die Kreisstraße K 15 zu erreichen, entweder von der B 111 zwischen Gribow und Thurow, oder von der B 109 bei Klein Bünzow. In jedem Falle begrüßt der markante Kirchturm den Besucher. Bekannt ist Ranzin durch die Saatzuchtstation, in der seit 1971 Kartoffelerhaltungszucht betrieben wird. Auch sie ist heute ein Betriebsteil der Saka-Ragis Pflanzenzucht GbR

Thurow

Rund einen Kilometer südwestlich von Züssow liegt ganz ruhig und fast verschlafen das kleine Dorf Thurow. Aber eben nur fast verschlafen, denn die vorbeifahrenden Fahrzeuge, vor allem die schnellen Motorräder und die schwere Landtechnik, hauchen dem Ort, in dem ca. 70 Leute links und rechts der B111 wohnen, ordentlich Leben ein. Dank des neuen Radweges kann man schon in 5 Minuten in Züssow sein.

Züssow

Die größte Ortschaft der Gemeinde ist Züssow. Hier konzentrieren sich alle wichtigen Wirtschafts- und Dienstleistungseinrichtungen. Aufgrund der zentralen Lage und dieser Konzentration von Versorgungsschwerpunkten ist Züssow heute auch Sitz der Amtsverwaltung, welche 1992 im ehemaligen Gutshaus Einzug gehalten hat.
Von Züssow gibt es recht unterschiedliche Auffassungen. Die Einheimischen meinen, dass Züssow ein recht beschaulicher Ort zum Wohnen sei, andere, die Züssow nur von der Durchfahrt kennen, finden Züssow weniger attraktiv, weil sie den dörflichen Charakter vermissen und noch andere, die mit dem ICE auf dem Bahnhof ankommen, denken sogar, Züssow sei eine Stadt. In den letzten Jahren sind im Ort viele größere bauliche Maßnahmen vorgenommen worden, die Schule wurde saniert, ein neuer Kindergarten wurde gebaut und auch viele Eigenheime sind dazu gekommen. Am augenscheinlichsten ist für alle Durchreisende die Ortsdurchfahrt B111 mit dem Kreisel und die Radwege nach Thurow und Moeckow-Berg, auf denen die Züssower gern in die benachbarten Orte radeln um der 'dörflichen Idylle' und der Natur, sprich Wald, Wiesen, Felder, etwas näher zu sein. Und sollten Sie mal wieder genervt in einer Warteschlange vor den Bahnschranken stehen, werden Sie bei der Weiterfahrt mit einer freundlichen Begrüßung durch die berühmten Züssower Ziegen garantiert entschädigt.

 

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Züssower Bauernweisheiten

  • Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr!
    Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr.
    Januar ganz ohne Schnee tut den Bäumen weh.
    Ist der Januar frostig und kalt, lockt uns bald der grüne Wald.
    Schlummert im milden Januar das Grün, so wird zeitig der Garten blühn.
    Januar im Nebel weiß schickt im Märzen Schnee und Eis.

  • Ist´s ein kalter Februar, wird´s ein gutes Roggenjahr.
    Wenn es im Februar nicht schneit, dann schneit es in der Osterzeit.
    Läßt der Februar Wasser fallen, so läßts der März gefrieren.
    Wenn die Mücken tanzen im Februar, gibt es ein spätes Frühjahr.
    Viel Regen im Februar - viel Sonnenschein das ganze Jahr.

  • Märzenregen bringt keinen Segen.
    Ein nasser und fauler März ist der Bauern Schmerz.
    Trockener März und nasser April ist des Bauern Will'.
    Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz.
    Donnert's in den März hinein, wird der Roggen gut gedeihn.

  • April, der weiß nicht was er will.
    April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.
    Regen im April - jeder Bauer will.

  • Ein Regen auf einen Ostertag mehr Regen denn schönes Wetter sagt.
    Woher zu Ostern der Wind kommt gekrochen, daher kommt er sieben Wochen.
    Ist der Gründonnerstag weiß, wird der Sommer sicher heiß.
    Gründonnerstag und Karfreitag Regen gibt selten Erntesegen.
    Wer sehr gerne Erbsen mag, säe sie am Gründonnerstag.
    Karfreitag Sonnenschein bringt uns reichlich Früchte ein.
    Wind, der auf Ostern weht, noch vierzig Tage steht.

  • Erst in der Mitte des Mai ist der Winter vorbei.
    Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.
    Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.
    Maikäferjahr - ein gutes Jahr.
    Abendtau im Mai gibt das rechte Heu.
    Auf nassen Mai kommt ein trockener Juni herbei.
    Mairegen, mild und warm, tut den Früchten keinen Harm.

  • Juni kalt und nass, lässt leer Scheune und Fass.
    Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
    Bleibt´s im Juni kühl, wird´s dem Bauern schwül.
    Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt.
    Wie soll der Juni sein? Warm mit Regen und Sonnenschein.
    Im Juni ein Gewitterschauer, macht das Herz gar froh dem Bauer.
    Ist der Juni warm und naß, gibt's viel Frucht und grünes Gras.

  • So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.
    Juli heiß, lohnt Müh' und Schweiß.
    Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.

  • Fängt der August mit Hitze an, bleibt sie lang die Schlittenbahn.
    Im August der Morgenregen wird sich meist vor Mittag legen.
    Wenn es im August von Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.

  • Der September ist der Mai des Herbstes.

  • Ist der Oktober warm und fein, kommt ein harter Winter rein.
    Ist der Oktober aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
    Wenn das Blatt am Baume bleibt, ist der Winter noch sehr weit.

  • November tritt oft hart herein, braucht nichts dahinter zu sein.
    Im November kalt und klar, wird mild und trüb der Januar.
    Im November Morgenrot mit langem Regen droht.

  • Wenn man den Dezember soll loben, muss er frieren und toben.
    Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.

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