Kirche

  • Kirche Ranzin

    Kirche Ranzin

    Kirche Ranzin

  • Begegnungsstätte Ranzin

    Begegnungsstätte Ranzin

  • Kirche in Züssow

    Zwölfapostelkirche

    Kirche in Züssow

  • Gemeindehaus Züssow

    Gemeindehaus Züssow

Welch ein Glück! Wir haben die Kirche im Dorf, und nicht nur eine, sondern gleich zwei. Die eine steht in Züssow und die andere in unserem Ortsteil Ranzin. Die Züssower ist eine Zwölfapostelkirche aus Feldsteinen aus dem 14. Jh., doch ohne Glockenturm. Dieser wurde im Siebenjährigen Krieg so stark beschädigt, dass er 1765 abgetragen werden musste. Aber trotzdem ertönen laut zu allen Gottesdiensten die Kirchenglocken, und zwar vom separat errichteten Glockenstuhl vor der Kirche. Der Altar ist aus dem 15. Jh. mit 12 Apostelfiguren in den Seitenflügeln. Die Orgel ist um 1860 in Stettin erbaut. In den 80er Jahren wurde eine Christopherus Wandmalerei entdeckt.
Die Ranziner Kirche ist sogar noch älter und höher als die Züssower. Hier befinden sich drei Grabplatten des alten Adelsgeschlechtes derer v. Horn aus den Jahren 1315, 1357 und 1407. Sie zählen zu den ältesten erhaltenen Grabmalen in Vorpommern. Bei Restaurationsarbeiten wurden Reste von Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert freigelegt, welche die Erschaffung Evas aus einer Rippe Adams, den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies darstellen.

Für die Besichtigung der Kirchen liegt der Schlüssel im Pfarramt.

Neben dem Bauwerk Kirche gibt es aber noch die Kirche als Institution, sprich die Kirchgemeinde Züssow - Zarnekow - Ranzin der Evangelisch Lutherischen Kirche in Norddeutschland welche bei uns sehr aktiv ist, ob in der Jugend- und Kinderarbeit oder in der Arbeit mit den Erwachsenen und Senioren.

Gemeindehaus Züssow

Der Ort, wo die Christenlehre, der Konfirmandenunterricht, die Chor- und Bandproben sowie die Bastelkreise und Kaffeeerunden stattfinden.

 

Pastor Dr. Ulf Harder

Kirchweg 3
17495 Züssow

Tel.: 03 83 55- 6 15 13

Ev. Kirchengemeinde Züssow-Zarnekow-Ranzin

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Züssower Bauernweisheiten

  • Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr!
    Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr.
    Januar ganz ohne Schnee tut den Bäumen weh.
    Ist der Januar frostig und kalt, lockt uns bald der grüne Wald.
    Schlummert im milden Januar das Grün, so wird zeitig der Garten blühn.
    Januar im Nebel weiß schickt im Märzen Schnee und Eis.

  • Ist´s ein kalter Februar, wird´s ein gutes Roggenjahr.
    Wenn es im Februar nicht schneit, dann schneit es in der Osterzeit.
    Läßt der Februar Wasser fallen, so läßts der März gefrieren.
    Wenn die Mücken tanzen im Februar, gibt es ein spätes Frühjahr.
    Viel Regen im Februar - viel Sonnenschein das ganze Jahr.

  • Märzenregen bringt keinen Segen.
    Ein nasser und fauler März ist der Bauern Schmerz.
    Trockener März und nasser April ist des Bauern Will'.
    Ein heiterer März erfreut des Bauern Herz.
    Donnert's in den März hinein, wird der Roggen gut gedeihn.

  • April, der weiß nicht was er will.
    April nass und kalt, wächst das Korn wie ein Wald.
    Regen im April - jeder Bauer will.

  • Ein Regen auf einen Ostertag mehr Regen denn schönes Wetter sagt.
    Woher zu Ostern der Wind kommt gekrochen, daher kommt er sieben Wochen.
    Ist der Gründonnerstag weiß, wird der Sommer sicher heiß.
    Gründonnerstag und Karfreitag Regen gibt selten Erntesegen.
    Wer sehr gerne Erbsen mag, säe sie am Gründonnerstag.
    Karfreitag Sonnenschein bringt uns reichlich Früchte ein.
    Wind, der auf Ostern weht, noch vierzig Tage steht.

  • Erst in der Mitte des Mai ist der Winter vorbei.
    Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.
    Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.
    Maikäferjahr - ein gutes Jahr.
    Abendtau im Mai gibt das rechte Heu.
    Auf nassen Mai kommt ein trockener Juni herbei.
    Mairegen, mild und warm, tut den Früchten keinen Harm.

  • Juni kalt und nass, lässt leer Scheune und Fass.
    Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
    Bleibt´s im Juni kühl, wird´s dem Bauern schwül.
    Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt.
    Wie soll der Juni sein? Warm mit Regen und Sonnenschein.
    Im Juni ein Gewitterschauer, macht das Herz gar froh dem Bauer.
    Ist der Juni warm und naß, gibt's viel Frucht und grünes Gras.

  • So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich der Weizen mahlt.
    Juli heiß, lohnt Müh' und Schweiß.
    Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis.

  • Fängt der August mit Hitze an, bleibt sie lang die Schlittenbahn.
    Im August der Morgenregen wird sich meist vor Mittag legen.
    Wenn es im August von Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht.

  • Der September ist der Mai des Herbstes.

  • Ist der Oktober warm und fein, kommt ein harter Winter rein.
    Ist der Oktober aber nass und kühl, mild der Winter werden will.
    Wenn das Blatt am Baume bleibt, ist der Winter noch sehr weit.

  • November tritt oft hart herein, braucht nichts dahinter zu sein.
    Im November kalt und klar, wird mild und trüb der Januar.
    Im November Morgenrot mit langem Regen droht.

  • Wenn man den Dezember soll loben, muss er frieren und toben.
    Wie der Dezember pfeift, so tanzt der Juni.

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